Zur Kategorie: Shopping in Berlin

Trödelläden in Berlin

Was wäre Shopping in der Hauptstadt ohne die Trödelläden in Berlin. Ihren Ursprung haben die typischen Berliner Trödelläden in den 60ern. Nach dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 50ern, hatten die Menschen wieder Geld, verabschiedeten sich von Altem und kauften Neues. Was nicht mehr gebraucht wurde, landete auf der Halde oder verstaubte in Kellern oder auf Dachböden. Der Kreuzberger Maler Kurt Mühlenhaupt stellte sich dem gedankenlosem Wegwerfen entgegen, sammelte das, was andere nicht mehr haben wollten, und eröffnete 1962 in der Blücherstraße 11 den angeblich ersten Trödelladen in Kreuzberg. Da der Maler gerne erzählte und der laden wuchs stetig zu einer Adresse, wo man alles bekommen konnte machte der Trödelladen gute Geschäfte. Relativ schnell fanden sich Nachahmer und bald gab es in jeder Kreuzberger Straße und bald auch in den anderen Stadtteilen von Berlin immer mehr Trödelläden.

Insbesondere natürlich die Bergmannstraße, wo sich besonders viele Antiquitätengeschäfte und Trödelmärktebefinden.

Heute finden sich in ganz Berlin Trödelläden, und es ist unmöglich alle aufzuzählen.
Einige der Trödelläden, die vor zehn Jahren das Flair der Bergmannstraße in Kreuzberg ausmachten, gibt es immer noch. Ebenfalls ein guter Tipp ist die Suarezstraße in Berlin Charlottenburg aufzusuchen. Hier finden sich viele Antiquitätengeschäfte, Trödler und Läden, die sich irgendwo eingeordnet werden können.

Auch in Berlin Wedding gibt es einige gute Adressen, zu erwähnen ist hier zum Beispiel der Rote Trödelladen in der
Wilhelmshavener Str. 28a.

Lesen Sie auch den Artikel Trödel und Flohmärkte in Berlin


Zur Kategorie: Shopping in Berlin